Wasser ist Leben


Schadstoffe im Trinkwasser

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt die Prüfung von ca 200 verschiedenen gelösten Stoffen, um das Trinkwasser nach seiner Güte zu beurteilen. In Deutschland wird das Leitungswasser von Aufsichtsbehörden kontrolliert.

Gemäß der Trinkwasserverordnung werden dabei nur 55 Parameter laufend gemessen.

Man geht inzwischen davon aus, dass ca 1.700 verschiedene Stoffe im Trinkwasser gelöst sind.

Die allermeisten sind dabei vom Mensch erzeugte und in die Umwelt eingeleitete Giftstoffe, so genannte anthropogene Stoffe.

Besonders gefährliche Schadstoffe im Trinkwasser: Arzneimittelrückstände und Hormone, Herbizide, Pestizide, Weichmacher, Schwermetale, Putzmittelrückstände, nukleare Substanzen, Nitrat und Nitrit.

Nach einer UNESCO Studie in 122 Ländern rangiert Deutschland nur auf Platz 57, was die Qualität des Trinkwassers angeht. Führend in puncto Wasserqualität ist dem UNO-Index zufolge Finnland. Canada und Neuseeland landen auf Platz zwei und drei. Die ausführlichen Platzierungen finden Sie hier. Gleichzeitig hat Deutschland den international höchsten Preis für Leitungswasser und das trotz seines Wasserreichtums.

Angesichts der Vielfalt von Stoffen, die im zentralen Lebenselement des Menschen auftreten, erscheinen die in Deutschland geltenden gesetzlichen Vorschriften für Leitungs- und Flaschenwasser ziemlich lückenhaft und damit die Aussage, es sei „ das am besten kontrollierte Lebensmittel der Welt" eher fragwürdig.

Diese Vielfalt an Substanzen kann nicht rückstandsfrei entfernt werden, denn die dafür notwendige Filtration des Leitungs- und Trinkwassers wäre viel zu aufwendig und somit extrem teuer.

Wirkliche Grenzwerte gibt es nur für die wenigsten der 50.000 Inhaltsstoffe des Trinkwasser, und selbst diese sind nach Auffassung vieler Wissenschaftler und Mediziner unbefriedigend und viel zu hoch angesetzt. Umweltgifte, Nitrate, Hormone, Schwermetalle, Medikamentenrückstände im Wasser. Die Medien berichten ständig darüber.

 

Spätestens seit dem großtechnischen Einsatz von Schädlings- und Unkrautvernichtungsmitteln in der Landwirtschaft und den dagegen gestarteten Kampagnen der Umweltorganisationen müsste jedem Bürger klar sein, das unser Trinkwasser zunehmend verschmutzt ist.

Die Stoffe gelangen auf unterschiedlichste Art und Weise in der Wasserkreislauf:

• saurer Regen
• Landwirtschaft
• Abwasser
• Industrie
etc.

 

Eigentlich sollte es heute bereits für Wasser einen Beipackzettel geben.
Dieser könnte dann z. B.  so aussehen:

 

 

 

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