Wasser ist Leben


Flaschen- oder Mineralwasser

Die Alternative auf der Suche nach reinem Trinkwasser, dieses in Flaschen zu kaufen und mühsam nach Hause zu schleppen, bringt meist keinen Vorteil und ist nur teuer. In Deutschland kann man Trinkwasser in verschiedenen Qualitäten kaufen, die alle durch unterschiedlichste Verordnungen geregelt sind.

 

Hier kurz zur Übersicht, was die Begriffe Mineralwasser, Quellwasser, Tafelwasser auf einer Getränkeflasche bedeuten - andere Bezeichnungen wie Felsquellwasser sind gesetzlich nicht geregelt und unterliegen folglich gar keiner öffentlichen Kontrolle:

Tafelwasser:
Muss nach der Mineral- und Tafelwasserverordnung Trinkwasser mit einem Zusatz (z.B. Sole oder Meerwasser) sein, folglich der Trinkwasserverordnung entsprechen. Daher wird unter bekannten Marken Leitungswasser in Flaschen gefüllt und teuer verkauft. Mit einer leeren Glasflasche an Ihrem Wasserhahn haben Sie Trinkwasser gleicher Qualität - für einen Bruchteil des Preises.

Quellwasser:
Muss aus einem unterirdischen Wasservorkommen stammen. Es darf nachbehandelt werden und unterliegt keinen Grenzwerten. Es gibt keine weiteren gesetzlichen Vorschriften. Eine fragwürdige Wasserqualität.

Mineralwasser:
Muss wie Quellwasser aus einem unterirdischen Wasservorkommen stammen, das aber zusätzlich vor Verunreinigungen geschützt ist. Es ist bei der Zulassung als Quelle und im Abstand einiger Jahre eine Wasseranalyse zu machen, deren charakteristische Bestandteile auf dem Etikett aufgelistet sind, nicht jedoch Schadstoffe wie z.B. Nitrat. Der Staat überwacht Mineralwasser nicht laufend, sondern nur in Folge von Beschwerden.

Die Mineral- und Tafelwasserverordnung schreibt anders als die Trinkwasserverordnung mit ihren 55 - nur 30 zu prüfende Stoffe vor. Dabei erlaubt die Mineral- und Tafelwasserverordnung für diese 30 Stoffe auch noch höhere Grenzwerte als die Trinkwasserverordnung für das bereits belastete Leitungswasser.

 

 

 

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